Zipper

Der Begriff Zipper stammt aus dem Englischen und steht für Reißverschluss. Reißverschlüsse stellen zwischen Stoffteilen Verbindungen her, die sich beliebig oft lösen und wieder zusammenfügen lassen. Die aus Kunststoff oder Metall bestehenden Verschlüsse kommen in vielen Oberbekleidungstücken wie Jacken, Hosen und Kleidern zur Anwendung.

Praktischer Verschluss

Der Zipper ist ein relativ moderner Verschluss. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA erfunden. Bis dahin befanden sich an Kleidungsstücken mit Bänder, Schnüre oder Knöpfverschlüsse. Die erste Serienproduktion von Zippern fand in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Deutschland statt. Denn die Erfindung wurde in Europa weiterentwickelt und anwendungstauglich gemacht. An Alltagskleidungsstücken kamen zu dieser Zeit jedoch nur selten Reißverschlüsse zum Einsatz.

Schnell zur Normalität geworden

Sehr aufgeschlossen gegenüber dem Zipper zeigte sich die US-Army. Bereits 1917 wurde der Zipper in der Navy für wetterfeste Lotsenanzüge verwendet. In den vierziger Jahren war das gesamte US-Heer bereits mit Reißverschlusskleidung ausgestattet, was in Europa großen Eindruck machte. In den 50er Jahren war der Metall-Zipper in Deutschland zur Normalität geworden, der sehr schnell durch den Kunststoff-Zipper ersetzt wurde. Dieser ist sehr flexibel und in sehr kleinen Größen herstellbar. Die kleinen weichen Zipper eigenen sich bestens für Abendkleider.

Zurück zum Lexikon