Textilökologie

Was ist Ökologie und womit hängt sie zusammen? Spricht man von der Ökologie, so meint man eine Beziehung zwischen dem Menschen und dessen Umwelt. Die Umwelt soll durch einige Aspekte entlastet werden.

Um welche Aspekte handelt es sich? Zur Ökologie gehören sogenannte Ökolabels. Diese versprechen, dass die Textilien schadstoffgeprüft sind. Was ist also wichtig bei der Herstellung solcher Textilien? Wichtig ist, dass umweltbelastende Stoffe vermieden werden, der Verbrauch verringert wird und Materialien recycelt werden.

Was garantieren die eben kurz angedeuteten Ökolabels? Sie garantieren, dass keine krebserregenden Stoffe im Textil erhalten sind, dass der PH-Wert neutral bis schwach ist, dass sie ungefährlich für Kinder sind (falls sie Speichel abgeben), dass die durch Schweißeinwirkung ablösbaren Schwermetalle bestimmten Grenzwerten entsprechen, und zwar den Grenzwerten des Trinkwassers.

Nun folgt eine kurze Auflistung einiger Ökolabels. Das wohl bekannteste Ökolabel ist das „Öko-Tex-Standard-100“ (auch bekannt unter „Textiles Vertrauen“). Was verspricht dieses Label? Es verspricht, dass festgelegte Grenzwerte eingehalten werden. Geprüft wird auf Hautverträglichkeit sowie Schadstoffmengen. Beim „Öko-Tex-Standard 1000“, legt man besonders großen Wert auf die „Herstellungskette“. Das bedeutet, dass man auf die Arbeitsbedingungen, die Entsorgung und die Lagerung achtet. Des Weiteren gibt es Kleidungsstücke, welche das Label „Naturtextil“ tragen. Diese sind grundsätzlich immer, wie der Name schon sagt, aus Naturfasern hergestellt. Hier wird Wert auf faire Arbeitsbedingungen gelegt. Zudem werden keine gesundheitsbedenklichen Stoffe verwendet.

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