Seide

Seide ist eine sehr leichte, besonders hautfreundliche Faser vom Kokon des Seidenspinners. Der edle, leichte und feine Seidenstoff ist wie geschaffen für edle Abendmode. Oft wird Seide für festliche Tops, elegante Abendkleider oder glamouröse Cocktailkleider verarbeitet, aber auch für luftige Sommerkleider eignet sich die kühle Qualität der Seide perfekt.

Der Maulbeerspinner ist eine gezüchtete Seidenraupe. Sie durchlebt eine lange Entwicklung. Durch Kopfbewegungen in Form einer acht baut die Raupe sich eine eigene Hülle, welche auch Kokon genannt wird. In der Spinnhütte befestigt sich der Kokon mit dem Seidengewirr. Es entsteht Flockseide. Es dauert ca. 14 Tage bis ein Schmetterling entsteht und schlüpft. Daneben gibt es allerdings auch wild lebende Raupen. Dazu gehört z.B. der Tussahspinner.

Zunächst werden die wichtigsten Eigenschaften der Seide genannt. Die Festigkeit der Seide ist sehr gut. Da die Seide eine gute Elastizität hat knittert sie so gut wie gar nicht. Zudem hat die Seide einen sehr angenehmen und geschmeidigen Griff. Ganz typisch für Seide ist ihr „Seidenschrei“. Was versteht man darunter? Wenn man Seide zusammendrückt, dann hört es sich so an, als würde man in frischen Schnee treten. Ist Seide empfindlich? Seide kann Farbveränderungen hervorrufen, wenn man das Kleidungsteil z.B. zu nah mit Parfum einsprüht. Unter anderem kann Schweiß Flecken bilden.

Was muss man bei der Pflege der Seide beachten? Seide darf nur mit der Hand in kaltem Wasser gewaschen werden. Zudem sollte man einen Schuss Feinwaschmittel zugeben. Das Kleidungsstück aus Seide wird von der linken Warenseite gebügelt. Wenn möglich weder Wasser noch Dampf verwenden, da Flecken entstehen könnten.

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