Leinen

Leinen ist eine Naturfaser aus Zellulose. Zellulose ist das Grundgerüst aller Pflanzen. Somit lässt sich sagen, dass Leinen eine pflanzliche Faser, nämlich eine Bastfaser ist. Leinen ist schon ewig bekannt, da Flachs bereits schon 4000 vor Christus angebaut wurde. Zudem lässt sich Leinen mit den Ägyptern verbinden, da die Ägypter die ersten Menschen waren, die Leinen verwendeten. Das Naturprodukt wurde schon früher verwendet, um die Mumien einzuhüllen. Bis heute gilt Leinen als beliebtes Produkt. Flachs wird in ca. 20 Ländern angebaut. Dazu gehören unter anderem: Ägypten, Frankreich, Weißrussland, China, Belgien usw.

Wie wird die Leinenfaser gewonnen?

Es sind blühende Felder mit sogenannten Flachspflanzen. Die Fasern aus denen Leinen entsteht werden aus dessen Stängel gewonnen. Die Höhe der Pflanzen kann variieren. Die Pflanzenhöhe bewegt sich aber in der Regel zwischen 80cm und 1,20 m. Zudem kann man verschiedene Farben erkennen. Während die meisten Pflanzen weiß blühen, gibt es auch orange, lila- oder blaustichige. Das Frühjahr eignet sich der Aussaat. Die Pflanze entwickelt sich ein Jahr. Nach diesem Jahr muss wieder neu gesät werden.

Was bringt der fertige Leinenstoff für Eigenschaften mit?

Leinen eignet sich vor allem an heißen Tagen, da der Stoff gut Feuchtigkeit aufnimmt. Die Bekleidung soll im Sommer nicht zusätzlich wärmen, sondern kühlen. Leinen knittert sehr stark und weist nur eine sehr geringe Elastizität auf. Der Stoff ist somit fest. Er wirkt auf der Haut eher steif und nicht so geschmeidig. Die Leinenfaser ist eine Faser, welche mit anderen Fasern vermischt werden kann. Bei Anwendung dieses Vorgangs erhält man Fasermischungen, welche die Eigenschaften des Stoffes in manchen Fällen verbessern können. Leinen ist ein sehr pflegeleichtes Produkt, welches gewaschen, getrocknet und gebügelt werden kann. Wo kann Leinen eingesetzt werden? Der Stoff wird oft für Hemden, Blusen, Röcke und Sommerbekleidung eingesetzt.

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