Hightech-Kleidung

Hightech-Kleidung (Hightech-/Funktionstextilien) soll den Menschen vor Krankheiten schützen. Zudem soll sie das Wohlbefinden erhöhen und vor schädlichen Einflüssen bewahren. Hightech Textilien haben immer eine besondere Fähigkeit. Entweder können sie den Menschen unterstützen oder ihn schützen.

Zu den Funktionstextilien gehört unter anderem die Wetterschutzbekleidung. Welche Erwartungen muss eine Wetterschutzbekleidung erfüllen? Ganz wichtig ist, dass die Kleidung atmungsaktiv ist. Zudem sollte sie wasserabweisend und winddicht sein. Man kann sich vorstellen, dass man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Plötzlich ziehen dunkle Wolken auf und es beginnt zu regnen. Man schwitzt, da das Radfahren anstrengend ist. Schweiß ist Wasserdampf, der nach außen hinausdringen möchte. Die Jacke ist so aufgebaut, dass dies möglich ist. Schweiß kann nach außen dringen und Wasser wird blockiert nach innen einzudringen. Man kann die Jacke somit veredeln und sie z.B. imprägnieren (wasserabweisend machen). Zudem gibt es spezielle Membransysteme wie z.B. Gore-Tex und Sympatex.

In manchen Berufen benötigt man eine besondere Sicherheit. Spezielle Kleidung wie z.B. Bekleidung aus Aramidfasern (Fasern fester als Stahl) können vor Verletzungen schützen, wenn die Verarbeitung in mehreren Schichten erfolgt. Wer benötigt diese hochwertige Bekleidung? Diese Kleidung wird beim Militär, der Feuerwehr, der Polizei und Schweißern häufig verwendet.

Zu den High-Tech-Textilien gehören unter anderem Textilien mit Nanotechnologie. Auf der Oberfläche der Kleidung befinden sich minimale Noppen, die dazu beitragen, dass nichts anhaftet. So perlen Wasser, Schmutz und anderes ab. Woher stammt dieses Prinzip? Das Prinzip wurde in der Natur (z.B. bei der Lotuspflanze) abgeschaut. Ganz egal was sie sich über ihr neues Kleidungsstück schütten. Sei es Tinte, Salatsauce oder Kaffee. Diese hartnäckige Verunreinigung hat keine Chance sich festzusetzen!

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