Gesmokt

Der Begriff „Smok“ bedeutet die Verzierung eines Kleidungsstückes durch kleine Falten oder Raffungen die durch elastisches (feines Rundgummi) oder unelastisches Garn fixiert werden. Dabei werden die mehreren parallel laufenden Quernähte in einem Abstand von ca. einem Zentimeter fixiert. Vorwiegend findet man gesmokte Partien im Bereich der Taille und an den Ärmelenden.  Mit elastischem Garn gesmokte Partien verleihen dem Kleidungsstück einen angenehmen Tragekomfort und eine optimale Passform.  Smok ist einerseits eine Verzierung des Kleidungsstücks andererseits ein geschicktes Mittel festen Stoffen eine gewisse Dehnbarkeit zu geben.

Schon in den 50er Jahren waren gesmokte Stoffe vor allem bei Kinderbekleidung sehr beliebt. Auch heute noch sind gesmokte Oberteile in der Mode. Nicht nur Shirts und Tops für den Alltag, auch Oberteile von Cocktail- und Abendkleidern sind oft gesmokt und verleihen der Trägerin ein bequemen Tragekomfort.

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